Die Eisenküste

Pechschwarze Dunkelheit, der Wind heult und reißt an den Türen, meterhohe Wellen, hektische Schreie und orientierungslose Besatzungsmitglieder. Seit vielen Jahrhunderten hat die dänische Westküste die Seeleute das Fürchten gelehrt, weil die Strömungen hier schwer zu berechnen sind und es keine Häfen oder Buchten zum Schutz der Schiffe gibt. Aus diesem Grund sanken oder strandeten viele Schiffe an der Küste zwischen Hvide Sande und Thyborøn, die auch als die Eisenküste bezeichnet wird.

War das Unglück geschehen, war jeder Mann zur Stelle.

Die vielen Schiffswracks und Unglücke des 19. und 20. Jahrhunderts, machten es notwendig, dass genaue gesetzliche Regeln festgelegt wurden, wie man mit Menschen und Gütern verfährt, wenn ein Schiff auf Grund lief, damit der Eigner des Schiffes zu seinem Recht kam.

Die erste Maßnahme, wenn ein Schiff strandete, war die Rettung der Besatzung. Dies wurde von der örtlichen Rettungsstation entweder über Raketenwerfer, die eine Rettungsleine zum gestrandeten Schiff beförderten, oder mittels Rettungsbooten erledigt. Dann kam der Strandvogt ins Bild. Er war der örtliche Vertreter der Behörden, dessen Aufgabe es war, die Besatzung bei Bedarf unterzubringen, oder, wenn nötig, zu beerdigen. Außerdem musste er an Land gespültes Frachtgut sicherstellen, das Schiff vor Plünderungen schützen und die Polizei- und Zollbehörden kontaktieren.

Der örtliche Konsul wurde ebenfalls hinzugezogen, um den Kapitän über seine Rechte und Pflichten zu informieren. Der Kapitän selbst war für die Kosten der Rettung verantwortlich. Wenn er seine Fracht zurückhaben wollte, musste er die Rettungskosten bezahlen, andernfalls wurde diese auf sogenannten Strandungsauktionen verkauft, was am häufigsten vorkam. Fracht, die an Land gespült wurde, gehörte fortan dem dänischen Staat und wurde ebenfalls jedes Frühjahr auf Auktionen versteigert.

Schiffswrack an der Eisenküste

Ein Ausflug nach Ihren Wünschen:

Entlang der gesamten Küste zwischen Thyborøn und Hvide Sande gibt es Rettungsstationen, Rettungsschuppen, Museen, Kirchen und Friedhöfe zur Erinnerung an ertrunkene Seeleute sowie Leuchttürme, die alle die Geschichte der vielen Strandungen und Rettungsaktionen an der Eisenküste erzählen. Besonders in der Umgebung von Thyborøn, Lemvig und Hvide Sande gibt es viele derartige Sehenswürdigkeiten.

Um einen Ausflug zu diesen Ausstellungen für Sie am interessantesten zu machen, haben Sie die Möglichkeit, genau die Route entlang der Küste zusammenzustellen, die Sie wünschen.

Auf der Website der Eisenküste haben Sie die Möglichkeit, sich über die vielen Strandungen an der Küste zu informieren und sich eine Karte aller Rettungsattraktionen anzeigen zu lassen. Erfahren Sie Näheres zu den einzelnen Ausstellungsorten, indem Sie darauf klicken. Darüber hinaus gibt es ein druckbares Faltblatt mit Vorschlägen für Sehenswürdigkeiten, nach der Sie Ihre Route planen können.

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Wie Sie uns finden:

Da sich Museen, Ausstellungsorte und Sehenswürdigkeiten entlang der gesamten Küste befinden, empfehlen wir Ihnen, Ihre Ausflüge vor Ihrer Abreise zu planen und somit eine Route zu haben, der Sie folgen können. Hier finden Sie eine Liste mit Adressen von Orten und Ausstellungen, die Sie besuchen können.

Foto 1, Copyright: Bang Clemme Film & Openhouse